Tag 45: Pizza versus Focaccia – zwei italienische Klassiker im Vergleich

Ein Stück Focaccia (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Ein Stück Focaccia (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Beide italienische Spezialitäten werden aus einem Hefeteig zubereitet. Dennoch unterscheiden sich die Klassiker der italienischen Küche. Der Focacciateig ist flüssiger als der einer Pizza und er wird nicht so dünn ausgerollt. Auch beim Belag gilt die Devise: Weniger ist mehr. Während eine Pizza reichlich belegt wird, zumindest in deutschsprachigen Ländern, enthält eine Focaccia meist nur einen Belag, wie etwas Salz, Rosmarin, Oliven oder einige frische Tomaten. Es gibt auch Varianten mit Zwiebeln oder Käse.

Gebackene Focaccia mit  Tomaten (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Gebackene Focaccia mit Tomaten vor dem Schneiden  (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Charakteristisch bei einer Focaccia sind die Vertiefungen im Teig. Ein guter Fladen sollte innen weich, aussen knusprig und mit Olivenöl benetzt sein. Der italienische Fladen wird zu jeder Tageszeit gegessen, oftmals auch als Snack zwischendurch. Im Gegensatz zu einer Pizza wird die Spezialität aus der Region Ligurien in Stücken und nicht als Ganzes verzehrt wie etwa eine Pizza.

Veganes Stück Pizza (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Veganes Pizza-Stück (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Eine Pizza kann in unzähligen Varianten zubereitet werden und natürlich auch ohne Fleisch, Fisch und mit veganem Käse. In Italien wird die Pizza sehr dünn ausgerollt und mit frischen Zutaten belegt.

Vegane Pizza (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Vegane Pizza mit Champignons, Paprika, Zwiebeln und veganem Käse (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

 

 

Mit etwas Tomatensauce, Paprika, Champignons, Zwiebeln und milchfreiem Käse kommen auch Veganer nicht zu kurz.

Tag 36: Schwer verdauliche Kost

Meine Essensauswahl (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Meine Essensauswahl (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Das Mittagessen habe ich wieder mit meiner Freundin, mit der ich mich regelmässig zum Lunch treffe, auswärts eingenommen. Die Auswahl im kantinenähnlichen Restaurant war heute gar nicht mal so schlecht. Ich konnte immerhin zwischen Wurzelgemüse, Kartoffel-Kürbis-Rösti, Frühlingsrollen und Gemüsesalat mit Auberginen, Paprika sowie Brokkoli und Blumenkohl auswählen. Allerdings ist das Essen aus Grossküchen jedes Mal schwer verdaulich für mich.

Veganer Käse-Tomaten-Salat mit Pizzabrot (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Veganer Käse-Tomaten-Salat mit Pizzabrot (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Not macht erfinderisch
Ich pflege meine Kontakte und freue mich sehr, wenn ich mich hin und wieder mit Freundinnen abseits von Spielplätzen treffen kann. So auch an diesem Treffen, wenngleich der Anlass weniger schön ist. Eine liebe Freundin zieht mit Kind und Kegel ins Ausland. Das ist so schade, aber so ist das eben in einer globalisierten Welt…

(Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Pizzabrot (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Veganer Tomaten-Käse-Salat (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Veganer Tomaten-Käse-Salat (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Nun wieder zum Essen: Der Einfachheit halber bestellen wir Pizza, damit die Gastgeberin neben Abreisevorbereitungen und Versorgung der Kids keinen weiteren Stress hat. Die Idee finde ich gut, doch was soll ich mir bloss beim Pizzaservice bestellen? Neugierig wie ich bin, habe ich mir schon zu Hause die Speisekarte im Internet angeschaut.

So richtig fündig bin ich nicht geworden. Doch Not macht erfinderisch. Ich habe mir einen Tomaten-Salat mit einem veganen italienischen Hartkäse zubereitet, diesen mitgenommen und dann noch Pizzabrot vom Lieferservice bestellt. Das Pizzabrot hat zwar gut geschmeckt, doch in der Nacht lag es mir ganz schön schwer im Magen.

 

Tag 22: Vegane Pizza selbstgemacht – nur beim Käse hapert es noch

Pizza direkt aus dem Ofen geniessen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Pizza direkt aus dem Ofen geniessen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Als Halbitalienerin gehört eine selbstgemachte Pizza zu meinen Lieblingsgerichten. Und wenn meine liebe Nachbarin mich dazu einlädt, dann freue ich mich jedes Mal, denn sie hat einen Steinofen, auf dem die Pizza bei 300 ° C in knapp 10 Minuten kross und fertig gebacken ist. Das ist ein wahrer Genuss! Für meine vegane Variante habe ich den zubereiteten Teig mit Tomatensauce bestrichen und mit Zucchini und Paprika belegt. Zum Schluss kam der vegane Reibekäse obendrauf. Allerdings hätte ich das lieber mal bleiben lassen sollen. Entweder war der Käse schlecht, auch wenn er längst nicht abgelaufen ist oder der chemische Geschmack ist tatsächlich gewollt. Aber das wäre nicht logisch – vegan und chemischer Geschmack schliesst sich doch aus, oder etwa nicht? Vielleicht lag es auch an dieser speziellen Sorte. Wie dem auch sei. Die Pizza, d. h. der Teig und der Belag waren echt lecker, den Käse habe ich versucht vom Gemüse zu kratzen. Der ging gar nicht. Das nächste Mal beschränke ich mich auf eine einfache Gemüsepizza…

Pizzateig ausrollen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Pizzateig ausrollen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Tomatensauce auf den Teig streichen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Tomatensauce auf den Teig streichen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

 

 

 

 

 

 

 

 

Zucchini und Paprika auf den Pizzateig legen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Zucchini und Paprika auf den Pizzateig legen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Veganen Käse über die Pizza streuen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Veganen Käse über die Pizza streuen (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

 

 

 

 

 

 

 

 

Knusprig vegane Pizza (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)

Knusprig vegane Pizza (Bild: Athena Tsatsamba Welsch)